ORF-Reportage: Land und Leute
mit Jakob Herrmann
Vom Profisportler zum Hüttenwirt
Jakob Herrmann hat in seiner Karriere als Profisportler schon vieles erlebt, von zahlreichen Siegen bis hin zu einem Weltrekord. Im Frühjahr 2024 beendete er seine aktive Zeit im Leistungssport und stellte sich einer völlig neuen Herausforderung: als Hüttenwirt im Skigebiet von Werfenweng. Die kleine Hütte, die früher als „Würstelhütte“ bekannt war und zum Anton Proksch Haus gehört, liegt direkt an der Skipiste. Seitdem führt Jakob sie unter dem Namen „Minimal:isst“.
In der aktuellen „Land und Leute“-Reportage wird Jakob in den letzten 5:30 Minuten vorgestellt. Jakob hat sich mit seiner kleinen Hütte einen Traum erfüllt: Unter dem Motto „Minimal:isst“ legt er den Fokus auf Qualität statt Quantität. Die Speisekarte ist klein, aber fein, und bietet täglich wechselnde Gerichte aus regionalen Produkten. Dazu gehören 2 bis 3 Kuchen (einer davon vegan), eine Suppe sowie ein warmes Gericht, eines davon vegan, optional mit Fleisch als Topping oder Suppeneinlage. Spezialwünsche der Gäste erfüllt Jakob nach Möglichkeit gerne, denn Kochen und Backen ist seit jeher seine Leidenschaft.
Auch den Sport musste er nicht ganz aufgeben: Jeden Morgen geht er auf Tourenskiern oder im Sommer zu Fuß zur Arbeit. Sein ehemaliger Kollege Thomas Wallner erzählt in dem Bericht, welch außergewöhnlicher und zielstrebiger Sportler Jakob einst war.
Jakob betont: „Ich mache das nicht, um reich zu werden. Meine Gäste sollen sich bei mir entschleunigen. Weniger ist oft mehr.“ Auch nach zwei Jahren als Hüttenwirt freut er sich weiterhin darauf, seine Gäste zu verwöhnen.
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