WANDERBIRD Trophy Werfenweng 2026:
eine erfolgreiche Premiere
Presseaussendung von WANDERBIRD zur WANDERBIRD Trophy Werfenweng 2026
Die Hike&Fly-Rennserie WANDERBIRD Trophy war erstmals in Werfenweng zu Gast. Vom 07. bis zum 09. August besuchten über 80 Pilotinnen und Piloten aus neun Nationen Werfenweng, um eine vorgegebene Route über mehrere Wendepunkte hinweg zu Fuß und mit dem Gleitschirm zu absolvieren. Ein starkes Teilnehmerfeld und ein hervorragendes Fluggebiet machten das Event zu einem Höhepunkt und zum Zentrum der internationalen Hike&Fly-Community.
Sportliche Herausforderung bei durchwachsenen Bedingungen
Der Bewerb startete am Samstagmorgen bei der Talstation der Bergbahnen Werfenweng. Von dort aus führte die Route die Athlet:innen zunächst auf den Bischling, von wo aus sie die weiteren vorgegebenen Wendepunkte in Form unsichtbarer Zylinder in der Luft um die Burg Hohenwerfen, das Grießenkareck und die Bischofsmütze fliegerisch erreichen mussten. Die morgendliche Wolkendecke, die die Sicht vom Berg ins Tal verhinderte, erlaubte zunächst keine Flüge. erst als sich das Wolkenmeer gelichtet hatte, waren nach einer ausgedehnten Pause ab 11:30 Uhr die ersten Gleitschirmstarts möglich.
Je nach Wertungskategorie – FUN, TOUR oder HERO – mussten unterschiedliche lange Distanzen (FUN 31 km / TOUR 47 km / HERO 67 km) zu Fuß und in der Luft bewältigt werden. Während die FUN-Kategorie auch die Bergbahnen nutzen durfte, waren in TOUR und HERO ausschließlich Muskelkraft, Ausdauer und Thermik gefragt.
„Die Trophy schafft einen Rahmen, in dem jede:r die passende Herausforderung findet. Gleichzeitig teilen sich alle denselben Luftraum – so entsteht ein echtes Miteinander von Anfänger:innen und Profis.“, erklärt Organisator und WANDERBIRD-Gründer Paul Guschlbauer, selbst siebenfacher Teilnehmer der Red Bull X-Alps.
Lehrreiches Rahmenprogramm
Das Rennwochenende startet bereits am Freitagabend, als alle Teilnehmer:innen im DUADO Werfenweng mit einem verpflichtenden Rennbriefing gegrüßt wurden. Anschließend gab Bernie Hertz, der Erfinder der unter Paragleiter:innen sehr bekannten „Burnair“-App, eine ausführliche Einführung ins Wetter für das Wochenende und in die effiziente Routenplanung. Abschließend gab Helmut Eichholzer, selbst Red Bull X-Alps Teilnehmer sowie äußerst erfahrener Gleitschirmpilot und Abenteurer, einen Einblick in die Geschichte und Entwicklung des Hike&Flys von den Anfängen im Jahr 2005 bis in die Zukunft. Am Sonntag nach dem Rennen starteten die Teilnehmer:innen mit einem durch Paul Guschlbauer und Bernie Hertz geleiteten Debriefing, in dem das Rennen analysiert und die Pilot:innen ihre Fehler besprechen konnten. Abgeschlossen wurde das Wochenende mit einem gemeinsamen Community Hike&Fly auf den Bischling. Die Weiterentwicklung im Einklang mit sich selbst und der Natur sowie der Gemeinschaftsgedanke in der Community stehen bei WANDERBIRD genauso im Zentrum wie das Hike&Fly Rennen an sich.
Ergebnisse: Der Lokalmatador sichert sich souverän den Sieg
Die HERO-Kategorie konnte der Salzburger Helmut Eichholzer für sich entscheiden und lieferte sich dabei ein spannendes Duell mit Red Bull X-Alps Champion und Hike&Fly Weltrekordhalter Aaron Durogati aus Italien, den er allerdings auf Platz 2 verwies. Der deutsche Falko Staps komplettierte das Podium auf Platz 3. In der HERO-Kategorie der Frauen war Elisabeth Fuchsreiter die einzige Starterin, wodurch sie den Sieg zwar außer Konkurrenz holen konnte, was ihre herausragende Leistung jedoch nicht schmälert. Alle Ergebnisse aller Kategorien sind auf www.wanderbird.io einsehbar.
Dank an Partner & Helfer:innen
Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helfer:innen, den lokalen Partnern und Sponsoren: den Bergbahnen Werfenweng und Werfenweng Tourismus sowie Skywalk, Salewa und Red Bull. Ohne hervorragende Partner wie diese wäre ein solches Event nicht möglich.
Über WANDERBIRD
WANDERBIRD wurde von Abenteurer und Profiathleten Paul Guschlbauer gegründet und veranstaltet seit vier Jahren Coachings, Community-Events und Wettbewerbe rund um Hike&Fly. Ziel ist es, Pilot:innen aller Erfahrungsstufen einen sicheren, nachhaltigen und niederschwelligen Zugang zum Sport zu ermöglichen und die Community weiterzuentwickeln.
